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Landwirtschaft

Immissionsschutz für die Tierhaltung

Mit wachsenden Genehmigungsanforderungen wachsen

Betriebliche Entwicklungsmöglichkeiten werden durch die heutigen Genehmigungsanforderungen erschwert und vor allem kostenintensiver. Davon sind nicht nur bauwillige Landwirte betroffen, auch Betreiber von bestehenden Stallanlagen stellen sich die Frage „Wie geht es weiter?“

Stallplanung und Immissionsschutz

Emissionen im Zaum halten

Wenn es eng wird zwischen Pferdestall und Wohnsiedlung sind Emissionen wie Gerüche, Staub und Schall aus der Pferdehaltung gutachterlich zu ermitteln und zu beurteilen.

Immissionsschutzwald und Waldumbau

Konflikte mit Tierhaltungen vermeiden

Der Betrieb von Tierhaltungsanlagen ist mehr oder weniger mit Ammoniakemissionen verbunden. Hohe Belastungen durch Ammoniakimmissionskonzentrationen und Stickstoffdepositionen können Waldflächen und empfindliche Biotope gefährden. Hinzuweisen ist darauf, dass N-Einträge nicht in jedem Fall schädlich sind. Maßgeblich für eine mögliche Schädigung ist weder – wie häufig behauptet – die Größe einer Tierhaltung, noch die Wahl eines bestimmten Haltungssystems.

Landwirtschaft / Tierhaltungsanlagen

Die Genehmigungsverfahren für Tierhaltungsanlagen stehen nicht allein wegen ihrer Emissions- und Immissionswirkungen im Blickpunkt des öffentlichen Interesses. Sie unterliegen wegen den gegenüber Industrie- und gewerblichen Anlagen geringeren Möglichkeiten der Standortanpassung besonderen Anforderungen. Die Zielkonflikte zwischen möglichst artgerechter Tierhaltung, geringem Energieeinsatz und freier Lüftung einerseits und immissionsarmen Wirkungen auf die Schutzgüter andererseits führen zu komplexen Beurteilungs- und Entscheidungssituationen.